Bienen - Bienenhonig

-  GESUNDHEIT  -

Honig besteht zu 80% aus verschiedenen Zuckerarten, überwiegend Trauben- und Fruchtzucker.

Daneben enthält der Honig Enzyme, Eiweisse, freie Aminosäuren, organische Säure, über 300 Aromastoffe, Farbstoffe, Mineralien und Vitamine.


Wie andere zuckerhaltige Lebensmittel kann Honig, im Übermass gegessen, Karies und starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels fördern. Also gilt: Auch Honig massvoll geniessen. Vitamine und Mineralien sind in anderen Lebensmitteln sowieso in weit grösseren Mengen enthalten.

 

In der Naturheilkunde wird Honig bei Erkältung und Husten empfohlen. Zudem auch zur Wundbehandlung, um Infektionen vorzubeugen. Die heilenden Wirkungen werden auf die unzähligen Substanzen zurückgeführt, welche die Pflanzen und Bienen produzieren und die im Honig enthalten sind.

 

Für die Bienen ist der Honig das Hauptnahrungsmittel. Sie sammelt ihn als Vorrat für den Winter. Er ist für die Bienen ein wichtiger Lieferant für lebensnotwendige Nährstoffe. Die Biene selbst ist massgeblich für die Qualität des Honigs verantwortlich. Aber auch der Imker trägt durch schonende und fachgerechte Behandlung dazu bei, den Honig so zu belassen, wie ihn die Bienen geschaffen haben.

Honig ist durch das Zusammenspiel seiner vielfältigen Inhaltsstoffe für die Biene und für den Menschen gleichermassen wertvoll. Er ist wegen seiner günstigen Zusammensetzung der Inhaltsstoffe ein bewährtes Hausmittel und kann durchaus bei der Behandlung einiger Krankheiten helfen. Schon der griechische Arzt Hippokrates verordnete Honig bei etlichen Krankheiten.

 

Bisher wurden 245 natürliche Substanzen in verschiedenen Honigsorten nachgewiesen: 24 Zuckerarten, 27 Aminosäuren, 160 Aromastoffe, 12 Enzyme, 10 Vitamine, 12 Mineralstoffe. Die Konzentration der einzelnen Inhaltsstoffe variiert je nach Pflanze, Standort, Klima und Jahreszeit. Diese Faktoren beeinflussen die Zusammensetzung und den Zuckergehalt des Nektars.

Honig enthält die folgenden Inhaltsstoffe:

  • Fruchtzucker (Fructose), 40%

  • Traubenzucker (Glucose), 30%

  • Vielfachzucker, 10%

  • Wasser, 17%

  • Beistoffe, 3%

  • Enzyme

  • Inhibine (Hemmstoffe)

  • Vitamine

  • Mineralstoffe

  • Spurenelemente

  • Aminosäuren

  • Proteine

  • Aromastoffe

Die Inhibine (von lateinisch inhibere = hemmen) tragen entscheidend zur Heilwirkung von Honig bei. Bei diesen Stoffen handelt es sich um keimhemmende Substanzen bzw. Substanzgruppen, die in ihrer chemischen Struktur sehr unterschiedlich und zum Teil noch nicht identifiziert sind. Im Honig kommt dabei unter anderem Wasserstoffperoxid vor (entsteht bei der Spaltung von Glucose durch das honigeigene Enzym Glucoseoxidase).